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Kriminelle Musik Stuttgarter Zeitung

Jo Jung wechselt ganz mühelos zwischen türkischem und italienischem Akzent oder zwischen schwäbischer und badischer Zunge, lässt eine Riesenschlange ebenso lebendig werden wie eine Eintagsfliege. Und Ruth Sabadino mit Ihrer band verstärkt nicht nur die Stimmung durch die passende musikalische Untermalung der Stories, sondern setzt überragende Akzente mit temperamentvoll vorgetragenen Titeln im Bannkreis von Jazz und Soul..... Es passt alles zusammen.

Szenen besser als jeder Fernsehkrimi Böblinger Zeitung

Das Saxophon glüht, die Orgel wackelt, die Gitarre kreischt Spannung in den Raum und das Schlagzeug ist bis an seine Grenzen strapaziert. Jo Jung lässt das Stakkato seiner Worte auf die Zuhörer hinunter prasseln, dass kaum Zeit zum Atmen bleibt. Das Publikum applaudiert begeistert, tobt, fiebert ist mitgerissen und hingerissen von der Performance auf der Bühne. Einfach grandios dieser Krimiabend. "Wahnsinn dieser Mann, Wahnsinn diese Band".

Der Jazz groovt Vogt Messezeitung

Ganz im Mittelpunkt steht Ruth Sabadino, die zu den unwiderstehlichsten Saxophon- Interpretinnen Ihrer Zeit gehört. Frech, soulig, mit viel "Black Power" und mir einer sagenhaften Bühnenpräsenz.

Kriminaltango in der Caserne Südkurier

Wer Ruth Sabadino auf der Bühne mit dem Saxophon erlebt hat braucht keine Candy Dulfer mehr. Die Frontfrau der Stuttgart Band Boogaloo ist ebenso groß, ebenso blond, ebenso attraktiv und auf dem Saxophon ebenso professionell wie die niederländische Funkmusikerin. Gerade bei den Improvisationen beweist Ruth Sabadino eine Spürnase die den berühmtesten Privatschnüfflern Konkurrenz macht. Unbeirrbar folgt Sie dabei Ihrem Gespür und zerrt dabei verführerisch verruchte Melodien hervor.

Miss Marple röhrt aus dem Saxophon Heilbronner Stimme

Mit fetzigen Schlagzeug Beats, souligem Saxophon und Hammondorgelsound spielen Sie Stücke aus Schwarz Weiß Filmen. Nicht nur den Zuschauern, auch der Band selbst ist die Leidenschaft für Ihre Musik anzusehen und zu hören.

Liebe und Verbrechen als Thema Pforzheimer Zeitung

Die charmante Frontfrau Ruth Sabadino und ihre Männer in Schwarz tauchen dabei tief in die 60er und 70er und deren Film- und Krimimelodien ab. Mit krimineller Spielfreude trägt die Band Ihre luftig-transparenten Arrangements so bekannter Kompositionen wie Miss Marple oder Peter Gunn vor.

Ein kriminell guter Abend Backnanger Kreiszeitung

Ruth Göhrig als frech attraktive Frontfrau spielte mit dem Herrn hinter der Schreibmaschine Ping Pong. Texte und jazziges Saxofon werfen sich gegenseitig die Fälle zu. Jo Jungs erzählerisches Spektrum reicht vom Möchtegern Mafiosi, dem Vierfachmord aus versehen über die ganz normalen menschlichen Rachegelüste bis hin zur Hommage an schaurige Wallace Szenen.

Dem Sprecher, bekannt als kriminale Hörkinostimme, gelingt es, Dispute verschiedener Personen durch Stimmvariationen bildhaft zu machen, mit Dialekten zu spiegeln, Nervenzittern geradezu auf die Haut des Hörers zu übertragen. Ruth Göhrig lieferte dazu nicht nur den Bibber Sound auf dem Tenorsaxofon, sonders erzählte dazu auf ihre Weise geniale Blues Geschichten. Mit geradezu weiblich glitzernden Läufen, röhrender Tiefe und witzigen Einwürfen verblüffte sie das aufmerksame Publikum. Musikalische Qualität und spürbare Bühnenpräsenz vom ersten Augenblick an gehören zu ihren Stärken.

Der erfolgreiche Versuch, große Filmmusik auf kleine Jazzbesetzung zu übertragen hat einen Namen: Jo Jung und Boogaloo. Das Publikum vergnügte sich außerordentlich mit dem Detektiv und der Saxophondame.

Plötzlich fällt ein Schuss Sindelfinger Zeitung

Stimmig bis ins letzte köstliche Klischee präsentieren "Der Detektiv und das Saxophon" unbekannte Kriminaltexte und Klassiker der Krimimusik. Interessant der Musikcocktail von Boogaloo und unterhaltsam Jo Jungs szenische Darbietung zwischen Detektivdarsteller und Autorenmime.
Jo Jung ist Schauspieler, und das wird auch bei diesem musikalischen Krimiabend deutlich. Er inszeniert sich mal im klassischen Trenchcoat, mal an der klappernden alten Remington Schreibmaschine. Und der Stuttgarter ist ein excellenter Erzähler.

Hintersinnig, trefflich beschreibend bis in den Wort- und Tonfall, den Dialektwechsel. Köstlich sein Spiel mit den typischen Klischees in den wenig bekannten und bisher meist unveröffentlichten Texten wie etwa dem Mord im Schrebergarten: Rache hat einen Namen.

Doch der ist nicht Ruth Göhrig. Im Gegenteil. Musikalisch fängt sie die Kriminalfälle auf, die Ihr Jo zuwirft, spielt sie in neuen Motiven zurück. Die Saxofonistin hat sich spezialisiert auf Crime Jazz, greift auf Musik zurück, die aus Kriminalfilmen in Kino oder fernsehen bekannt sind. Zusammen mit der Hammondorgel, Kontrabass, Gitarre und Drums mischen sich kultige Kriminalmusik mit den Anklängen zu Kultkrimis. Und auch Jo spielt dann nicht nur mit den Stimmbändern. Liefert sich ein heißes Duell, wenn hart die Tastenanschläge der Schreibmaschine wie Schüsse zum Dialog mit den Schlägen des Drummers peitschen.

Heißer Jazz, kalter Krimi Badische Zeitung

Ruth Göhrig und Jo Jung lösen beim begeisterten Publikum wahre Bilderströme aus. Wie beim Ping Pong Spiel spielen sich der Erzähler Jo Jung und "Deutschlands kriminellste Jazzband" die Fälle zu. Und so gibt es zum Schluß den Titel Song aus "die Tote aus der Themse". Fortsetzung folgt - hoffentlich.

Kriminell Gut Bietigheimer Zeitung

Eine klasse Saxophonspielerin und eine perfekt eingespielte Begleitband. .... sehr stark wurde dies mit der Titelmelodie der Krimi Serie "Tatort" ausgedrückt, Grundlage für ein furioses Saxophonsolo von Ruth Göhrig, glühender Dreh- und Angelpunkt der Band.

Gelungene Krimi-Melange Pforzheimer Zeitung

Fein aufeinander abgestimmt bietet die Kriminalshow für einen Sprecher und 5 Musiker vielmehr die Möglichkeit, sich durch eine eigenwillige Krimiwelt führen zu lassen, in der sich frisch arrangierte Titelmelodien alter Krimiserien mit Texten Jo Jungs munter zu einer Melange mal heiterer, mal Gänsehaut erregender Klanggeschichten verweben, in denen die Instrumentalisten mit viel Spaß die Jung Texte akustisch untermalen.

Es ist spannend wie es den fünf Musikern mit scheinbarer Leichtigkeit gelingt, einerseits die Geschichten in schaurige Töne umzusetzen, andererseits aber auch interessant arrangierte Krimihits mit eigener Note zu spielen. Herrlich vor allem das frische, freche und oft auch rotzige Saxofonspiel Ruth Göhrigs sowie die Präsentation Martin Johnsons, der mit deiner Orgel nicht selten schaurig-schöne Sound erzeugte. Dazu die treibenden Beats der Rythmussektion und das Maschinenspiel Jo Jungs: interessanter lassen sich, die oft für Orchester komponierten Krimimelodien in kleiner Besetzung kaum umsetzen. Die Musik war an diesem Abend nur ein Element der Show. Jo Jung mit seiner charismatischen, wechselhaft geheimnisvollen Stimme trug gleichermaßen subtile absurde Geschichten vor, die zu einem abwechslungsreichen Hörspiel wurden, dass voller Überraschungen und Wandlungen steckte.

Streifzug durch die Welt der Krimis Enztäler Zeitung

Hörkino vom Feinsten zum Auftakt der Konzertreihe "Jazz im Schloss"
Tatort Schloss. Dunkle männliche Gestalten in Mafiosi-Montur tauchen aus der Versenkung empor und betreten die Bühne. Eine blonde Frau im schwarz-glitzernden Catsuit- sie könnte ein Bond-Girl sein-gesellt sich dazu. Da erscheint aus dem Hintergrund Detective Youngblood alias Jo Jung, der tippend auf einer alten Schreibmaschine einige seiner Fälle Revue passieren lässt. Witziges, komisches aber auch schaurig-unheimliches ist ihm in seiner langen Karriere untergekommen.

Jo Jung erweist sich dabei als genialer Synchronsprecher für den Kleinganoven Eddie oder für den Vorsitzenden eines Schrebergartenvereins in Dortmund, der seine vermeidlichen Widersacher aus dem weg räumt. ....... und leiht schließlich sogar einem Wachhund, der sich auf eine Verfolgungsjagd mit einem Einbrecher einlässt, seine Stimme. Gekonnt und scheinbar mühelos wechselt er die Tonlage und artikuliert gestenreich, um die einzelnen Figuren seiner skurrilen Kriminalfälle zu charakterisieren.

Die dazu passende Filmmusik liefert die fünfköpfige Band Boogaloo mit einer Mischung aus Crime-Jazz und Sixties-Soul. Vom "Sunset Boulevard", über "Soho" und "Derrick" bis hin zu "Miss Marple" und "Tatort" führt der Weg, den viele kleine Ganoven und große Helden säumen. Frontfrau Ruth Göhrig nimmt den Bandnamen beim Wort und liefert an Saxophon und Querflöte tanzbare, groovige Melodien, die sich immer wieder in pulsierenden Improvisationen verlieren. Ihr temperamentvoll-lasziver Gesang geht unter die Haut..

Die gelungene Inszenierung erzeugte ein Wechselbad von herzerfrischenden Lachern und kalten Schauern unter den Zuschauern. Und sie zeigte einmal mehr, wie jahrzehntealte Musik mit Hilfe des Originalinstrumentariums neu und unverbraucht klingen kann.

Spielen, abräumen, wieder wegfahren Badische Zeitung

Crime Jazz? Jazz?? Das soll Jazz sein, was die da machen? Egal, es ist klasse Musik. Was die aus Lahr stammende Saxophonstin Ruth Göhrig und ihre Stuttgarter Band von der Bühne bringen macht Spaß und geht in die Beine. Das Publikum tobte. Sicher ist da der nostalgische Touch wenn Sean Connerys deutsche Synchronstimme aus den Boxen tönt oder Blacky Fuchsberger und Karin Dor einen Edgar Wallace Dialog sprechen. Andererseits sind die naiven 60er Jahre gar nicht so naiv. "Bond Melodie", "Miss Marple”, die Erkennungsmelodie von "Sonderdezernat K1": die Musik bringt perfekt rüber, was sie soll, und sie hat auch noch 40 Jahre danach noch Pfiff und Spannung. Göhrig am Saxophon bläst diesen Stücken Seele ein. Ihr Feeling, ihre Kraft, sind erstaunlich. Ihr Ton ist "raunchy", mit gelegentlicher Süße im Timbre, man könnte glauben, sie hätte ihr halbes Leben lang nichts Anderes gemacht, als Platten von King Curtis, dem Saxofon König des Soul, gehört. Die Grenzgängerei zwischen Jazz Soul und Pop von "Boogaloo" ist jedenfalls höchst erfrischend und animierend, und sie bringt die Musik in die Clubs und Tanzschuppen zurück, wo sie herkommt.

Zeitlos, und mit hoher krimineller Energie Lahrer Zeitung

"Ton an- Film ab!" Ganz ohne Zelluloid und Kameras kommen sie aus, der spannende Plot läuft vor dem inneren Auge.Mit Ihrem kriminellen Klangkino verwandelt Ruth Göhrigs "Boogaloo" den Stiftsschatsneikeller in eine echte Räuberhöhle. Aus dem Zwielicht in die Scheinwelt geht’s mit Martin Johnsons wimmernder Hammond Orgel. Vom "Sonderdezernat K1" über Soho zum "Tatort" führt der Weg, den viele Kleine Ganoven und große Helden säumen. Kurze Einspielungen, witzige Accessoires wie das blinkende Blaulicht auf der Orgel und die passende Gaunerkluft der Musiker entwerfen ein stimmungsvolles Bild. Die eigentliche Show aber gehört Ruth Göhrig. Routiniert und selbstbewusst tritt sie auf, die TV erfahrene Frontfrau weiß, wie man ein Publikum munter macht. Sie spielt und singt, schwoft und shakert; und wenn Ruth Göhrig dann schließlich im "Turtle Walk" durchs Publikum zieht, tanzt auch der letzte Boogaloo. Das Saxofon kann sich vor der Rhythmusgruppe frei entfalten, und trotz Erkältung gehen ihre temperamentvoll lasziven Vocals unter die Haut. Die Stimmung im restlos ausverkauften Keller hätte besser nicht sein können und der Beifall klang herzlich. "Wir werden Euch zwei Stunden lang unterhalten" hatte Ruth Göhrig eingangs angekündigt. Und das taten sie gelungen.

Raumschiff Orion jagt Jack the Ripper Essliner Zeitung

"Ich bin blond! Sehr blond!" Die Stimme des Bühnenvamps Ruth Göhrig klingt rau und bedrohlich und der gefährlich eng sitzende schwarze Glitteroverall wirkt auch nicht eben beruhigend, als sie ihrer Forderung nach Applaus Nachdruck verleiht. Schlagzeuger Christoph Sabadino und Kollege Christoph Sauer am Bass legen ordentliche Grooves vor, Thomas Kraus` Gitarrenriffs steuern einen Schuß Soul-Funk bei, und Martin Johnsons Orgelteppich bietet die ideale Grundlage für die solistische Feinarbeit, die Ruth Göhrig an der Querflöte und- hauptsächlich ihrem druckvollen Saxophonspiel leistet. Im gruseligen Intro zu "Jack the Ripper" wirkt ihre Stimme ebenso überzeugend wie in den resolut vorgetragenen Klagen über Geheimagenten (He´s my Man). Fast ein wenig Rührung kommt auf, als die Combo ihre Zuhörer mit der Titelmelodie der Fernsehserie "Raumpatrouille Orion" konfrontierte. "Boogaloo" bewirken mithin, dass diese Kompositionen eine Dimension dazu gewinnen.

Tanzen und tanzen lassen Tübinger Tagblatt

Boogaloo gaben im Sudhaus alten Krimi-Musiken neues Leben und zeigten die unheimliche Fähigkeit Menschen anzurühren.... Ruth Göhrig holt aus ihrem Saxophon ein paar Hilferufe, dazu zitternde Hammondklänge und Sounds aus dem Off, die Schritte des Kontrabasses kommen bedrohlich näher...ja, es funktioniert ! Boogaloo lassen die Krimimusik der 60er und70er wieder aufleben- mit all ihren Wirkungen. In Eleganz gehüllt kommen die Männer in dunklen Mafia-Anzügen daher, die Frau im dunkel glitzernden Catsuit mit Handschellen Gürtel. Erotik- kein Sex, garniert mit dem Ruch des Verbrechens. Boogaloo legen einen Schalter im Hirn um, starten den imaginären Film, stellen Haare auf, jagen kalte Schauer den Rücken hinunter und zwingen einen fast, einen ängstlichen Blick über die Schulter zu werfen.

Verfolgungsjagden Stuttgarter Zeitung

Von Tilmann Rau

Ob nun Kennungsmelodien von James Bond und Miss Marple oder aber die Musik aus einem uralten Pepsi Werbespot, Ruth Göhrig und ihre vier Bandkollegen spielen sich quer durch die sechziger und siebziger Jahre. Mit quengelnder Hammondorgel, greller E-Gitarre und brummig-rhythmischem Kontrabass. Das Schlagzeug sorgt mit cleveren Beat-Breaks für Abwechslung und das Saxophon spielt sich volltönend in den Vordergrund. Ergebnis ist ein jazziger Swing, der einfach nur groovt. Diese Musik alleine reicht aus, um wilde Verfolgungsjagden durch die Straßen von San Francisco oder Berlin vor Augen zu haben. Wer nicht schon lange wusste, wie gut man auf diese swingenden Sixties und Seventies tanzen kann - Boogaloo räumt Zweifel aus. ... Boogaloo schafft das Kunststück, jahrzehntealte Musik mit Hilfe des Originalinstrumentariums neu klingen zu lassen. "Eine Band wie man sie noch nicht gehört hat! " Werner-Allen Voran Musikjournalist.

Wie in einem spannenden Film Böblinger Zeitung

Von Markus Dentz

"Mein Name ist Bond, James Bond", diese fast unsterblichen Worte lässt Saxofonistin und Sängerin Ruth Göhrig lasziv in die beginnenden Harmonien des Soundtrack-Titels einfließen. Ohne den stereotypen Gruß und die Klänge der Titelmelodie wären die zahllosen Filme mit Agent 007 wohl nicht annähernd so erfolgreich geworden. Die bemerkenswerte musikalische Seite der TV- und Kinowelt der 60er und 70er Jahre zu interpretieren, ist das Spezialgebiet von "Boogaloo" aus Stuttgart. "Luv’n Crime" lautet daher der Titel ihres aktuellen Programms. Trotz dieser Bezeichnung war das Konzert wesentlich sicherer als die 90 Minuten eines Bond-Streifens. Die Spannung kam trotzdem nicht zu kurz, wofür zu einem gutem Teil Ruth Göhrig sorgte. Es macht einfach Spaß, ihrem unheimlich sicheren und virtuosen Saxofonspiel zu folgen. In "Secret Agent Man" konnte man leider nur als eines der wenigen Male auch ihre brillante Stimme vernehmen, die das Publikum verzauberte.

Diese Fähigkeiten kommen nicht von ungefähr, spielte sie doch schon in Gottschalks "Late Night Show" und stand Spaßmacher Georg Ringsgwandl musikalisch zur Seite. Dass sie jedoch nicht die einzige mit einen beachtlichen musikalischen Können ist, wird im Laufe des Abends deutlich.
Kontrabassist Christoph Sauer, auch bei den Stuttgartern "Freundeskreis" im Einsatz, hält sich zwar im Hintergrund, überzeugt aber stets durch makelloses Spiel. Die Fähigkeiten von Schlagzeuger Christoph Sabadino blitzen nicht nur im Solo von "Herr Rossi sucht sein Glück" auf. Dass es sich um einen erstklassigen Musiker handelt, wird auch schon bei kleinen "Fills" deutlich. Gitarrist Thomas Kraus erhält mehrmals die Gelegenheit, die Pentatonik zu beschwören. Mit Martin Johnson bedient seit einem Jahr ein bekannter Böblinger Musiker die Hammond Orgel. Beschränkt auf die wabernden Hammond-Klänge, lässt er es sich nicht nehmen, so wild zu solieren, wie einst Jimi Hendrix seine Gitarre bearbeitete. So vergingen die 90 Minuten auch mit nur einer Kameraeinstellung wie ein spannender Film. Mr. Bond hätte sich mit einem Martini in der Hand wohl auch nicht gelangweilt.

Einfach kriminell gut Kirchheimer Zeitung

Weniger blutrünstig als hintersinnig und humorig sind die Fälle die Jo Jung im Laufe des Abends zum besten gibt. Von der Nachtschwester bis zur Macho Stubenfliege auf Rachefeldzug lässt Jung alles lebendig werden und hechelt als wackerer Dackel Einbrechern hinterher. Dazu liefern Ruth Sabadino und Ihre Jungs den passenden Soundtrack. Heruntergebrochen auf Saxophon, Hammondorgel und Drums verleiht Boogaloo den bekannten Krimimelodien in den elegant funkelnden Flows der Frontfrau Ruth Sabadino neuen Glanz.
Das Kirchheimer Publikum war sich am Schluss einig, von dieser Art Krimi darf es gerne ein Fortsetzung geben.

Oh du fröhliche, oh du schreckliche.... Ludwigsburger Kreiszeitung

Boogaloo ist der richtige Ton in diesem Jahr gelungen, zusammen mit Jo Jung. Die drei Musiker und der Profi Sprecher sind hervorragend aufeinander eingespielt-im wahrsten Sinne des Wortes. Die Musiker begleiten den gestisch starken Vortrag von Jo Jung nicht nur, sie verstärken das Gelesene einfühlsam, untermalen dramatische Momente, spielen einer komischen Pointe entgegen und erschaffen so, verbunden mit der markanten vielseitigen Stimme von Jung ein Gesamtkunstwerk, das zwischen Schönheit und Skurrilität, zwischen weißer Weihnacht und schwarzem Humor changiert.

Weihnachstgeschichte als Kriminalfall Schwarzwälder Bote 11.12.13

Am zweiten Adventssonntag gab es bei Kunst & Kultur im Farrenstall Weihnachstimming weiß wie Schnee und schwarz wie satirischer Humor. Zu Gast im gut besetzten Bürgersaal waren Jo Jung, facettenreicher Erzähler und Schauspieler, und Boogaloo, die kriminellste Jazzband seit es Spekulatius gibt.
Das der exzellente Sprecher und die drei souveränen Musiker ein perfekt eingespieltes Team und mit allen Wassern gewaschenes Ensemble sind, stellte das Publikum sehr schnell fest.
....ein Hörgenuss wie Jo Jung die Kunst des der humorvollen oder tiefsinnigen Nuancen stimmlich beherrscht...das ganze dann musikalisch auf den Punkt mit Jazz oder Soul pointiert, so dass das Publikum doppelte Spannung verspürte. Grandios erzählt und unglaublich feinfühlig instrumentiert.

Mordpläne im Adventslieder Takt Jo Jung und Boogaloo mit kriminellen Weihnachtsgeschichten in Riederich.

....aber gerade das Morbide machts zwischen Gute Laune Jazz, Spekulatius, Chardonnay und Weihnachstliedern.
Mit den Stuttgarter Musikern nebst Ihrem renommierten Erzähler bewies die VHS Leiterin Johanna Kruppa einmal mehr ein glückliches Händchen. Denn Boogaloo sind nicht nur in der Stuttgarter Kulturszene ein fester Begriff. Die Band jazzt einfach klasse und bietet mit Jo Jungs Weihnachtskrimis clubtaugliche Kleinkunst auf höchstem Niveau..

Kriminal schaurige Hörbilder Mit Boogaloo & Jo Jung im Kulturhaus Schwanen Waiblinger Kreiszeitung

....Es ist alles zu spät, wenn der Mond über Stuttgart steht....singt Ruth Sabadino anzüglich und aus Stuttgart kamen dann auch die illustren Krimiautoren, die an diesem Abend zur, ja, Aufführung kamen.Und das lag besonders am famosen Sprecher Jo Jung, der mit geradezu entspannt provozierender Lässigkeit den spannenden Geschichten einen Text-Leib verlieh. Text und Musik verschmelzen hier immer wieder zu einer atemberaubenden Einheit.